Hausstellung

10.12.2020 war der Tag der Tage! Denn genau an diesem Tag wurde unser kleines, süßes Häuschen gestellt. Unfassbar wie schnell die Zeit vergeht!

Gefühle über Gefühle

Die Tage vor der Hausstellung waren für mich persönlich die Aufregendsten und vor allem die Nervenaufreibendsten! Pickeln im Gesicht, abgekaute Fingernägel und aufgerissenes Nagelbett waren am Start. Denn die Aufregung, ob nun wirklich alles glatt laufen wird, machte mich verrückt. 

Tag der Tage

10.12.2020 war zu meinem Glück ein sehr angenehmer Donnerstag eines Dezembers! Meine Befürchtungen, es würde frieren oder regnen, blieben Gott sei Dank nur Befürchtungen. 

Da Jens und ich zum Ende des Jahres so gut wie keine Urlaubstage mehr hatten, konnten wir nicht den ganzen Tag auf der Baustelle verbringen. Somit kamen wir an diesem Tag auch erst gegen 10 Uhr morgens an und waren mega überrascht, weil schon mehr als die Hälfte der Außenwände standen. Unfassbar wie schnell der Bautrupp gearbeitet hat. Denn um kurz vor 1 stand schon die ganze Etage. Den Tag darauf wurde auch schon das Dach gesetzt. Und in der Woche drauf am 15 und 16 Dezember wurde das Dach gedeckt. Alles in allem hat es 4 Tage gedauert. 

Versorgung des Bautrupps

Nachdem ich mich in zig Facebook Gruppen über die Versorgungen der Bautrupps „informiert“ habe, war ich immer noch nicht schlau darüber und war einfach nur verunsichert. Die Vorgehensweisen bei der Versorgung der Arbeiter unterscheiden sich gewaltig. Die einen Bauherren verbringen die ganze Zeit auf der Baustelle und versorgen die Leute mit Frühstück, Kaffee, warmen Mittagessen und sogar mit Feierabendbier. Die anderen machen gar nichts. Wir haben uns für die Variante dazwischen entschieden und brachten dem Bautrupp Kaffee und Belegte Brötchen von unserem Bäcker mit an allen Tagen. Alle schien damit zufrieden zu sein. 🙂

Die Überraschung

Zu unserer Überraschung und auch gleichzeitig wegen unserer Dummheit wurden wir zum Schluss der Arbeiten von einem Berg von Müll „gesegnet“.  Wieso Überraschung? Na weil wir nichts davon wussten! Wieso wegen unserer Dummheit? Na weil wenn wir die Bauanleitungen komplett gelesen hätten, wären wir darauf irgendwie vorbereitet gewesen. Was im Endeffekt aber nicht all zu schlimm war. Und vielleicht sogar besser so. Denn hätten wir es im Voraus gewusst, hätten wir ganz bestimmt einen überteuerten Container für Müll bestellt. So haben wir den gesamten Müll um Welten günstiger bei der nächstliegenden Deponie entsorgt. Und das über gebliebene Holz wurde ganz einfach in unserem Kaminofen verheizt. 

Ende gut alles gut!

Am letzten Tag der Hausstellung war auch gleich die Abnahme durch den Bauleiter. Kurz und knapp gesagt, lief alles glatt. Die Wände sind gerade. Es wurde sozusagen alles korrekt zusammen gepuzzelt. Wir hatten nachträglich minimale Nacharbeiten, die mir tatsächlich nicht mal mehr einfallen.

Das würde ich heute anders machen!

Sich weniger Stress machen! Das ist wahrscheinlich ein Punkt, der unter jedem meiner Hausbeiträge stehen wird. Aber ich habe wirklich mir selbst mehr Stress gemacht, als nötig. 

Und auch mit den Handwerkern würde ich die Essensversorgung etwas anders machen. Und zwar würde ich die Brötchen alle selbst schmieren und den Kaffee selbst kochen einfach um viel Geld zu sparen. 🙂

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