Materialanlieferung

Ganze 26 Tage nach der Hausstellung, um genau zu sein am 05.01.2022 wurden dann die gesamten Ausbaumaterialien für das Haus angeliefert. Angefangen bei den Schrauben, Folie für die Dampfsperre, bis hin zu der Wolle und den Rigipsplatten. Ich sag’s euch, körperlich gesehen war dies der anstrengendster Tag meines Lebens!

Anstrengendster Tag meines Lebens

Um etwa 07:30 am Morgen in der Januarkälte erwarteten wir (mein Vater, mein Bruder, Jens und ich) bereits den ersten LKW mit den Rigipsplatten. Diese wurden vom Fahrer auf unserem Grundstück vor dem Haus abgeladen und schon fuhr dieser wieder davon, während wir vor den mehreren Paletten standen und bereits das Schlimmste ahnten. Vor uns stand nun die Aufgabe die ganzen Rigipsplatten einzeln in das Haus reinzutragen und diese auf die Zimmern aufteilen. 

Die ersten Platten waren ein Klacks! Wir trugen diese immer zu zweit. Doch irgendwann ab der 30en Platte war man nur noch aus der Puste, die Finger taten weh und es wurde einfach nicht weniger. Doch für uns hieß es nur, Zähne zusammenbeißen und durchziehen. Irgendwann, gegen späten Vormittag, kam dann auch schon der zweite LKW mit der ganzen Wolle. Ich sag’s euch, es war quasi eine Pause. Denn im Vergleich zu den Platten kamen uns die Rollen der Wolle wie ein Kinderspiel vor.

Nach der Wolle gab es Pizza als Mittagssnack und schon ging es weiter mit den Platten. Ich kann meine Erschöpfung gar nicht in Wort fassen. Ich war so fertig, dass ich mich immer wieder setzen musste, damit ich nicht irgendwann komplett umfalle, doch immer wieder stand ich auf, weil ich wusste, wir müssen es heute ins Haus tragen. Es ist unser Haus! Also muss ich mich zusammenreißen!

Das würde ich heute anders machen

Planung ist alles! Organisiert Helfer, die an diesem Tag vor Ort sein können. Am besten so viele wie möglich, und möglichst früh im Voraus! Da unser Anliefertag der 05. Januar war, waren durch unsere kurzfristigen Planung auch einfach keine Menschen zu bekommen. Denn alle mussten wieder Arbeiten. Wir können von Glück sprechen, dass mein Vater und mein Bruder Zeit hatten. Ich wüsste nicht, wie wir es zu zweit hätten schaffen können. Eigentlich gar nicht. Und solltet ihr an nicht ausreichend Helfer kommen, dann teilt euch die Arbeit zumindest auf zwei Tage auf. Dafür solltet ihr aber für genug Abdeckung sorgen, um die Platten über Nacht vor Regen zu schützen.

Kleidung ist auch ein wichtiger Punkt. Die sollte bequem sein,  vor allem die Schuhe. Denn ihr werdet viel, SEHR viel laufen müssen. Und da ihr nicht mit leeren Händen laufen werdet, solltet ihr auch gute Handschuhe für euch und jeden Helfer parat haben. Am besten mit Anti-Rutsch-Noppen.

Das wichtigste für diesen Tag ist jedoch: Denkt daran, es ist bald vorbei!

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