Venedig und die Insel Burano mit den bunten Häusern – Italien Roadtrip – Teil 2

Venedig war unser zweiter Stop auf der Durchreise und gleichzeitig auch unser zweiter Highlight.

Markusdom

Prüfung der Voruteile

Zu aller erst reden wir mal über die Vorurteile! Denn wie auch damals vor meiner Paris-Reise durfte ich mir einiges in meinem Umfeld anhören. Viel Positives, aber auch viel Negatives, was sich vorallem als Vorurteile entpuppt hat.

Venedig stinkt und ist dreckig

Nun, ich persönlich empfand Venedig als sehr sauber! Schon alleine, wenn ich die Laguneninsel mit Paris, Berlin oder gar London vergleiche! Und gestunken hat es tatsächlich, ABER nur an wenigen kleinen Ecken, an denen sich das Wasser gestaut hat. Aber das ist wirklich nicht nennenswert! Bei einem Spaziergang durch die Reeperbahn am Abend riecht man um Welten mehr und viel schlimmere Dinge.

Venedig ist überteuert

Möchtest du einen Cappuccino direkt am Markusplatz in einem Café genießen? Tja, dann sei auch bereit dafür zu zahlen. Das ist für mich jedoch nicht überteuert, sondern „normal“. Geht man paar Straßen, oder eher Gassen weiter, kann man sich sehr wohl an normalen Preisen erfreuen.

Venedig ist überfüllt von Menschen

Hier bestätigt sich der Vorurteil nur zum Teil! Denn zu unserer Reisezeit im Juni war Venedig nur an gewissen „Touristenanlaufstellen“ voll. Auf der Insel selbst konnte man sich jedoch ganz gemütlich bewegen, ohne die ganze Zeit von dem Menschenfluß getragen zu werden. Natürlich spielt da auch die Reisezeit eine Rolle und ich kann mir vorstellen, dass die Insel in den kälteren Monaten noch angenehmer ist.

Was Du in Venedig nicht machen solltest

Tauben füttern

Denn das ist gesetzlich verboten und kann euch bis zu 500€ Strafe kosten. Fallt bloß nicht auf die Menschen herein, die über den Platz laufen und versuchen euch Mais/Reis in die Hand zu Schütten. Denn dannach wollen sie von euch Geld dafür und ihr könnt eine Strafe kassieren, wenn dies gesehen wird.

Müll hinterlassen

Erstens: sowas macht man einfach nicht! Zweitens: werdet ihr erwischt – müsst ihr ebenfalls blechen! Aber ganz ehrlich, es ist wohl nicht schwer seinen eigenen Müll entweder korrekt zu entsorgen oder diesen bis zur nächsten Mülltonne mitnehmen.

Auf Brücken und Treppen sitzen

Und auch das solltest Du bei Deinem Besuch in Venedig auf gar keinen Fall tun. Denn es kann sich bei gewissen Andrang bereits ohne sitzende Menschen stauen und kann auch gefährlich werden, wenn du von dem Koffertaxi (Menschen mit Karren, die Touristenkoffer über die Insel befördern) angefahren wirst.

Was Du in Venedig unbedingt machen solltest

Früh aufstehen

Möchtest du Venedig möglichst entspannt erkunden oder tolle Bilder auf dem Markusplatz schießen, ohne die ganze Menschenmenge im Hintergrund, lohnt sich das sehr frühe Aufstehen total! Es war schön die Stadt noch am schlafen zu sehen und dann die ganzen Vorbereitungen der Geschäfte und Cafés zu beobachten.

Google Maps ausschalten

Lasst das Navigationssystem mal ausgeschaltet, denn so richtig viel bringt es euch auch nicht. Google Maps verirrt sich zwischen all den kleinen Gassen und genau das solltest Du auch tun. Einfach treiben lassen und die Insel erkunden. Kopf ausschalten und dem Herz folgen. Dieser bringt euch zu den schönsten Ecken, auch die, die nicht von den Touristen belagert sind.

Abendessen am Kanal

Auch wenn die Restaurants direkt am Kanal ein wenig teuerer sind, als die anderen, lohnt es sich voll und ganz für die romantische Aussicht mehr zu bezahlen. So verbrachten wir zum Beispiel den Geburtstag meines Freundes in so einem Restaurant. Haben es sehr genossen und zahlten für zwei Personen incl. einer Flasche Wein ca. 100€.

Welches Hotel sollte man nehmen

Immer wieder wurden wir gefragt, wo mein Freund und ich übernachtet haben. Auf der Insel oder auf dem Festland? Dazu wollte ich unbedingt auch ein paar Sätze verlieren.

Wir hatten uns bei unserer Reise tatsächlich für ein Hotel auf dem Festland entschieden, welches sich jedoch unmittelbar in der Nähe des Bahnhofes befand. Das hatte seinen Grund. Da wir auf einer zweiwöchigen Reise waren, hatten wir auch dementsprechend viel Gepäck bei uns und wir es uns einfach nicht antun wollten mit den ganzen Koffern über den gepflasterten Venedig latschen.

Wäre dies nur ein Kurztrip ohne viele Koffer und Auto, das auch irgendwo abgestellt werden muss (da man ja nicht durch die Insel fahren kann), hätten wir uns wahrscheinlich eher ein Zimmer mitten in Venedig gebucht, weil man so sich die Wege spart und früh morgens direkt in der Stadt beginnen kann.

Die Burano-Insel

Die wundervolle, farbenfrohe Burano-Insel ist genau so ein Muss in Venedig, wie sich ein Glas Aperoll zu gönnen.

Die süße Insel bringt auf der Stelle gute Laune! Alle die bunt gestrichene Häuser und zuckersüße Restaurants sind aufjedenfall einen Besuch wert! Einfach ein Ticket für das Bot kaufen und los gehts ♥

Habt ihr noch weitere Fragen zu unserem Stop in Venedig? Gerne ergänze ich meinen Beitrag 😉 Einfach unten ein Kommentar hinterlassen!

1 Kommentar

  1. September 8, 2019 / 15:53

    Dein Beitrag kommt mir gerade total gelegen, weil ich Venedig gerade ganz Hoch im Kurs für einen Urlaub im nächsten Jahr ist. Die Idee das ganze mit einem Roadtrip zu verbinden ist echt toll. Werde da auf jeden Fall mal drüber nach denken 😉

    Liebe Grüße, Milli
    (https://www.millilovesfashion.de)

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